Nebenbei bieten wir Patrouillendienst für Events, Ausstellungen und Autobahnrasttäten usw. an. Die Aufgabe besteht darin darauf zu achten, dass keinerlei Tiere in einem Fahrzeug eigeschlossen werden bzw. sind. Stellen wir ein eingeschlossenes Tier in einem Fahrzeug fest, wird dies per Foto der Situation, das entsprechende Fahrzeug sowie dessen Autokennzeichen festgehalten. Der Auftraggeber bespricht vorab mit uns, wie das Vorgehen von statten gehen soll, um das Tier zu befreien. Bei einer akuten Lebensbedrohlichen Situation wird ebenfalls Kontakt mit der Polizei aufgenommen und nach deren Anweisungen gehandelt.

Konzept
Die Tierrettung Schweiz möchte verhindern, dass Tiere von Besuchern zu Schaden kommen oder die Tiere mit auf das Festgelände genommen werden. Gleichzeitig dient unsere Anwesenheit als Prävention, um Verbrennungen oder Überhitzung der Tiere während der heissen Tagen zu vermeiden bzw. die Besucher darauf aufmerksam zu machen.

Ziel:
1.    Schäden an Tieren vermeiden, wie z.B. Verbrennungen der Pfoten durch heissen Asphalt oder Schnittwunden durch zerbrochene Gläsern o. Flaschen.
2.    Tiere aus der Fest-Zone weghalten.
3.    Keine Tiere sollten in Fahrzeugen zurück bleiben
4.    Bei Verletzungen des Tieres 1. Hilfeleistung und/oder Transport und Koordination mit Tierärzten oder Tierkliniken.
5.    Kommunikation mit den Sicherheitsverantwortlichen oder direkt mit der Polizei.

Wie können wir solche Vorkommnisse vermeiden? Indem wir an strategischen Punkten unser Personal und die nötige Infrastruktur bereitstellen.

Einsatzmöglichkeiten
1.    Zwei Infostände mit Help-Point am Rande der Fest-Zone; So können Tierbesitzer auf die Verletzungsgefahren aufmerksam gemacht werden.
2.    Mit dem Hundehort kann vermieden werden, dass Tierbesitzer ihre Tiere mit in die Fest-Zone bringen.

 

Erklärungen der Punkte 1 – 2

Mit den Infoständen werden die Besucher auf die Gefahren aufmerksam gemacht und gleichzeitig bieten wir ihnen eine Alternative mit unserem Hundehort an. So wird vermieden, dass Tiere in das Festgelände mitgenommen werden, was durchaus der Fall sein kann, wie wir bereits beim ESAF 2019 in Zug miterlebt haben. Ein weiteres Plus bietet der Hundehort bei der Risikoverminderung von Beissvorfällen durch bedrängte, gestresste und/oder verängstigte Hunde gegenüber von Besucher. Denn Hunde, welche sich bedrängt oder gestresst fühlen, können unter gewissen Umständen zubeissen. Diese Massnahme bietet somit ein Schutz gegenüber dem Besucher jedoch auch gegenüber dem Tier selbst. Zudem können diejenigen Gäste, welche ihr Tier dabei haben, sich länger in der Festmeile aufhalten und das Spektakel sorglos geniessen.

Treten dennoch kleinere Verletzungen auf, können diese direkt bei den Infoständen bzw. bei den Help-Points behandelt sowie versorgt werden. Eine kleine Trinkbar für Hunde gehört ebenfalls für durstige Vierbeiner dazu.
Die schweizerische Tierversicherungen wird im Rahmen unserer bereits bestehenden Vertriebspartnerschaft ebenfalls an den Infoständen vertreten sein.
Aus unserer Erfahrung von dem ESAF 2019 in Zug, kann es vorkommen, dass Besucher ihre Tiere im Fahrzeug zurücklassen, jedoch mit nicht genügender Luftzufuhr (v.a. bei heissen sonnigen Tagen). Um solche Situationen zu verhindern und präventiv dagegen vorzugehen, kontrolliert unsere Patrouille immer wieder auf den Parkplätzen entweder zu Fuss oder mit dem Fahrzeug die parkierten Autos.
Bei einem möglichen Vorfall, wird umgehend Kontakt mit dem Sicherheitspersonal sowie der Polizei aufgenommen (abhängig von den Organisatoren, welche Stelle und Massnahmen zuerst ergriffen werden sollen), um so die notwendigen Schritte zur Bergung und Sicherung des Tieres einzuleiten.
Unser Notfallfahrzeug kommt bei akuten Notfällen oder Tier-Transporte zum Einsatz. Bei grossem Andrang wird es ebenfalls zur Kontrolle der Patrouillenfahrten eingesetzt.
Wird das Notfallfahrzeug nicht benötigt, kann es von den Gästen beim Hundehort besichtig werden. Natürlich stehen wir auch für Fragen, Anregungen oder sonstige Gespräche dann auch gerne Jedermann und –frau zur Verfügung.
Einen reibungslosen Ablauf können wir nur gewährleisten, wenn wir mit dem Funk arbeiten und mit dem hiesigen Sicherheitspersonal in ständigem Kontakt stehen (u.U. auch mit der Polizei, falls diese vor Ort sein sollte).
Beiliegend haben wir auf dem von Ihnen zugesandten Festplanareal einen Vorschlag unserer Standorte eingezeichnet.
Änderungsvorschläge können gerne gemeinsam besprochen werden, um die bestmöglichste sowie optimalste Version zu erarbeiten.

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